Obst- und Gartenbauverein Döhlau e. V.

Gartenbauvereine helfen Mensch und Natur

Unser Insektenhotel am Rathaus

Unser Insektenhotel hat einen neuen Platz am Rathaus bekommen und wurde bei der Gelegenheit gleich um ein Sandarium und um ein paar eingebaute Baumstämme erweitert, die sich zu Käferkellern entwickeln werden. 

Da 75 % der Wildbienen im Boden nisten, haben wir die Gelegenheit genutzt unser Nistangebot für sie zu erweitern.

Das Insektenhotel ist auf Südosten ausgerichtet, sodass es bereits die Morgensonne wärmt und es vom Regen etwas abgewandt ist.

Herzlichen Dank für die Unterstützung dem Bauhof von Döhlau und besonders Erich Schaller, der uns bestens unterstützt hat.

Apropos Kiesbeet: Mit einem Kiesbeet ist man für den Klimawandel, sprich heiße und trockene Wochen, sehr gut gerüstet. Die Pflanzen werden in ein Substrat aus Schotter und Kompost gepflanzt und dick mit Schotter (Farbe und Material nach Wunsch) abgedeckt. Dadurch hält sich die Feuchtigkeit gut in der Erde, unerwünschte Beikräuter halten sich in Grenzen und sind leicht zu entfernen. Wenn noch trockenheitsverträgliche, tief wurzelnde Stauden gepflanzt werden, muss nichts gegossen werden.

Nicht alles was bunt blüht und duftet, ist für unsere heimischen Insekten als Nahrung geeignet. Bei der Pflanzenauswahl wurde deshalb auch darauf geachtet, dass möglichst viele Wildbienen, Schmetterlinge, Schwebefliegen, Raupen und Käfer Nektar, Pollen und Grünfutter finden. Die Zahlen in Klammern zeigen die Anzahl der Insekten, die diese Pflanzen nutzen. Wer mehr Informationen dazu haben möchte, dem sei die Web-Seite www.naturdb.de empfohlen.

Wer auch im Winter etwas für unsere Insektenwelt tun möchte, muss im Herbst einfach "nichts" machen. An Blütenständen, in den Stängeln, an und unter den Blättern überwintern die Insekten als Eier, Larven oder verpuppt. Außerdem sehen diese Samenstände und hohen Stängel auch für uns im Winter mit Rauhreif sehr schön aus, so dass wir beide etwas davon haben! Das Abräumen der Beete kann im Frühjahr passieren, nachdem die Tierchen genug Zeit zum Aufwachen und Ausfliegen hatten. Idealerweise nachdem die Tagestemperaturen an zehn aufeinanderfolgenden Tagen addiert 150 ergeben.

Helfen Sie mit!

Folgende mehrjährige Stauden haben wir verwendet:


Alpen-Mannstreu, Eryngium alpinum (90)
Aster, Aster alpinus 'White' (96)
Salbei, Salvia nemorosa 'Ostfriesland' (47)
Sonnenhut, Echinacea pupurea 'Lakota Yellow' (52)
Sonnenhut, Echinacea purpurea 'Magnus' (52)
Katzenminze Purrsian Blue (44)
Krokus (5)
Frauenmantel, Achimella mollis (44)
Polsterglockenblume, Campanula portenschlagiana 'Clockwise' (29)
Leinkraut, Linaria purpurea (10)
Woll-Ziest, Stachys byzantina (33)
Klatschmohn, Papaver rhoeas (8)
Echter Dost/Wilder Majoran, Origanum vulgare (120)
Natternkopf, Echium vulgare (96)
Steinkraut, Allysium montanum 'Berggold' (14)
Stockrose, Alcea Spotlight `Mars Magic`
Storchschnabel, Geranium x cultorum 'Orkney Cherry'
Storchschnabel, Geranium x oxonianum 'Tanya Rendall'
Zierlauch, Allium (7)
Zittergras, Briza media (5)